Klettersteig

Als Klettersteig wird ein Kletterweg bezeichnet, der aus natürlichem oder künstlichem Fels besteht. Der Aufstieg wird durch Eisenleitern, Eisenstiften, Klammern und Stahlseilen unterstützt. Die Kletterwege entwickelten sich im Laufe der Jahre fast von selbst. Heute gibt es Wege für Anfänger sowie für Profis. Das beim Klettersteig eingesetzte Eisen hilft bei der Fortbewegung und vor allem zur Selbstsicherung. Hierfür gibt es unzählige Klettersteigsets. Bei schwierigen Wegen wird die Sicherung zusätzlich durch einen Seilschaftsverband ergänzt. Das italienische Wort für Klettersteig bedeutet Via Ferrata (wörtlich: Eisenweg). Doch nicht nur in Italien, sondern auch in Deutschland und weiteren Ländern wird diese italienische Bezeichnung verwendet.
Die Entstehung des Klettersteigs. Schon vor Jahrhunderten haben die Menschen eine Lösung gesucht, um von einem Bergdorf oder einer Alm zum anderen herüberkommt. Diese Wege dienten zum einen für den Tourismus und zum anderen der Wirtschaft. Damals wurden diese Wege noch aus Holz und anderen Materialien gebaut und waren daher nicht besonders sicher. Einzelne Klettersteige von damals sind auch heute noch begehbar.
Bauelemente eines Klettersteigs. Der Hauptbestandteil ist meist ein Drahtseil, das in unterschiedlichen Abständen in den Felsen verankert wird. Dieses Seil dient als Hilfe beim Aufstieg und natürlich zur Sicherung. Zusätzlich gibt es noch einige Hilfen die aus Eisen extra dafür gefertigt werden. Zum Beispiel Klammern (als Trittstufen), Stifte, Leitern und Brücken.

Ausrüstung Klettersteig. Zusätzlich zu der Grundausrüstung wie die richtige Bekleidung, Schuhe, Witterungsschutz und Proviant gelten noch weitere Utensilien als sehr wichtig. Dazu gehört der Klettergurt, der entweder aus einem Hüft- und einem Brustgurt besteht oder im Ganzen gekauft wird. Der Bergsteigerhelm und das Klettersteigset sollten der UIAA-Norm entsprechen.
Solch ein Klettersteigset besteht normalerweise aus einer Seilbremse und zwei Stücken Seil mit jeweils einem Klettersteigkarabiner. Falls es zu einem Sturz kommen sollte, kommt das speziell dafür entwickelte, vernähte Band zum Einsatz, ein Bandfalldämpfer. Es wird durch den Sturz aufgerissen und ein Stück Seil wird durch die Seilbremsplatte gezogen. Hier gibt es unterschiedliche Arten, doch das Prinzip ist gleich.
Bei anspruchsvollen Klettersteigen für Sportler kann es vorkommen, dass Kletterschuhe notwendig sind, da kaum Felstritte oder künstliche Tritte möglich sind. Zudem ist für eine Alpinausrüstung eine Wetterschutzkleidung, Handschuhe, Sonnenbrille, Biwaksack, Flüssigkeit und Nahrung notwendig.

Leichtathletik

Die frühere Bezeichnung von Leichtathletik war Volksturnen. Die grundlegenden und natürlichen Bewegungsabläufe des Menschen stellen Laufen, Springen und Werfen dar. Die Leichtathletik bildet daher mit ihren Disziplinen den Mittelpunkt der Olympischen Spiele. Eine besonders anspruchsvolle Leistung ist der Ausdauerlauf.
Leichtathletik ist ein Individualsportart für Leistungssportler, bei denen die persönliche Leistung am Wichtigsten ist. Bei den Olympischen Spielen geht es alleine um den Sieg und die Platzierung.

Ein weiteres Ziel der Teilnehmer ist das Übertreffen vorhandener Rekorde und Leistungen. In den internationalen Wettkampfregeln sind alle Disziplinen genau geregelt. Alle Randbedingungen und die Messungen für die Anerkennung der erbrachten Leistung werden exakt definiert. Aus diesem Grund sind die individuellen Leistungen auch weltweit miteinander vergleichbar.
Der Bereich des Staffellaufs ist einer der Mannschaftssports der Leichtathletik. Mannschaftswertungen können daher nicht hinweggetäuscht werden, da meist nur die Summe der Einzelleistungen gewertet wird. Ein Beispiel hirefür ist ein Medaillenspiegel oder eine geleistete Punktesumme aufgrund von Platzierungen eines Länderteams. Seit ungefähr zwei Jahren versucht Deutschland die Kinderleichtathletik heranzuführen. Dies soll dazu beitragen, das Gefallen an der Sportart zu steigern. Hierbei liegt der Schwerpunkt beim Staffelwettbewerb, wie z. B. Pendelstaffel. Auf Randbedingungen und exakte Leistungsermittlung wird hier vorerst verzichtet.
Der Verlauf eines Jahreszyklus der Leichtathletik beginnt mit der langen Vorbereitungszeit, die meist im Winter getätigt wird. Es können dabei Hallenwettkämpfe und Crossläufe stattfinden. Die Wettkampfsaison im Sommerhalbjahr ist der Höhepunkt der Sportart. Eine circa einmonatige Pause um die Zeit im Oktober bezeichnet sich als das Ende des Jahres.
Als Breitensport bezeichnet man das Laufen, Springen und Werfen. Diese Bereiche werden vor allem im Schulsport und bei Sportabzeichen ausgeübt. Eine Art des Gehens ist das Walking. Es wird immer beliebter und ist vor allem für Anfänger ein guter Einstiegssport.
Auch im Bereich Leichtathletik gibt es Mannschaftswettkämpfe. Hierbei werden die Einzelleistungen zusammengezählt. Das heißt, auch bei dieser Sportart sollte man Teamfähigkeit besitzen. Jeder einzelne Athlet sollte hierbei auf die Regeln achten, um eine Wertung mit null Punkten zu vermeiden. Das würde nämlich den gesamten Durchschnitt nach unten ziehen.

Wandern

Eine sehr beliebte Form der Freizeitbeschäftigung ist das Wandern. Es bezeichnet das Gehen über lange Strecken in Natur, Bergen und anderen Geländen. Heutzutage gehört das Wandern zu den beliebtesten Sportarten überhaupt. Vor allem in Alpengebieten gibt es unzählige, besondere Wanderwege, die nur darauf warten, besucht zu werden. Besonders Naturfans sind mit der Sportart verbunden.

Der Tourismus wird ebenfalls von dem Wandern beeinflusst. In Europa gibt es viele Regionen, in denen man der Natur sehr nah kommt. Und genau das zieht die Wanderlustigen an.

Die wohl beste Definition des Wortes „Wandern“ ist: Eine Freizeitaktivität, die Anforderungen an den Körper stellt und das mentale sowie das physische Wohlbefinden unterstützt und steigert. Es ist eine Form des Gehens, die meist in wunderschönen Landschaften ausgeübt wird.

Wanderungen sollten geplant werden und es sollte die passende Ausrüstung mit dabei sein. Dazu gehört ein rückenfreundlicher Rucksack, Wasser, Landkarten und Dinge, die individuell eingepackt werden. Wanderungen erstrecken sich meist über mehrere Stunden, doch oft reichen auch ein bis zwei Stunden. Das sollte jeder so gestalten, wie es für ihn am angenehmsten ist.

Der Oberbegriff Wandern wird in mehrere Formen untergliedert. Dazu gehört zum Beispiel das Bergwandern. Es umfasst das Wandern im bergigen Gelände. Es wird zur Höhenwanderung, wenn die Wanderung entweder in mehreren Höhenunterschieden stattfindet oder auch auf mindestens 1000 m ist.

Von Weitwandern spricht man, wenn sich die Wanderung über große und weite Wege erstreckt, die meist mehrere Tage in Anspruch nehmen. Fernwandern bedeutet, dass das Ziel nicht der Ausgangspunkt, sondern ein anderer Ort ist. Das Trekking ist eine Form des Weitwanderns, bei denen man abseits der markierten Routen wandert. Weitwandern wird als Aspekt des Bergsports bezeichnet.

Eine weitere Form ist das Sportwandern. Es ist sehr organisiert und erstreckt sich je nach Staat ab 35 bis 40 km. Allerdings können die Strecken auch lägner sein. Bei Marathonstrecken beträgt die Länge ca. 42 bis 50 km.

Neben diesen Formen gibt es noch weitere. Dazu gehören das Volkswandern, Nordic Walking, Winterwandern, Wandern ohne Gepäck, Pilgern und Wallfahren, Bildungswandern, Spirituelles bzw. meditaitves Wandern, Nachtwanderungen, Barfußwanderungen, Geocaching, Nacktwanderung und Speed Hiking.

 

Joggen

Joggen

Für das Joggen werden Laufschuhe meist als Grundausstattung bezeichnet. Es wird eine individuelle Beratung empfohlen, da außer der Schuhgröße noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Das sind zum Beispiel die Gelenkstützung und die Dämpfungsqualität. Um diese Daten zu ermitteln bieten viele Fachgeschäfte eine kameragestützte Analyse auf dem Laufband an.

Joggen

Joggen

Unter Wissenschaftlern sind die beliebten Laufschuhe allerdings sehr umstritten. Es sei besser für die Gelenke, wenn man barfuß ohne Schuhe jogge. Auf dieses Ergebnis kamen zwei unabhängige Forschungsstudien. Denn beim Joggen mit Schuhen kommt meistens zuerst die Ferse auf dem Boden auf und das belastet die Gelenke und das Knie mit dem Dreifachen des Körpergewichts. Ohne Schuhe kommt meist jedoch der Ballen oder der Mittelfuß zuerst auf. Dadurch wird der Stoß sehr stark abgefedert und schont somit die Gelenke. Heutzutage gibt es die sogenannten Barfuß-Laufschuhe bzw. die minimalistischen Laufschuhe, die fast komplett auf Dämpfung und stützende Elemente verzichten. Um zu verhindern, dass der Körper in ein Sauerstoffdefizit gerät, werden oft Pulsuhren eingesetzt. Diese helfen dabei, die Belastung richtig einzuschätzen und sogar zu verhindern.

Das Joggen ist eine Form des Ausdauertrainings. Es soll nicht nur die körperliche, sondern auch die physische Leistungsfähigkeit des Körpers steigern. Auch das Herz-Kreislauf-System wird dadurch gestärkt und die Knochendichte positiv beeinflusst. Für übergewichtige Menschen ist dieser Sport jedoch eher ungeeignet. Es kann zu einer negativen Energiebilanz beitragen. Hierbei sollte man nur als Unterstützung zu einer Diät joggen gehen, da der Leistungsumsatz gesteigert wird. Durch das Jogging werden die Fitness und der Tagesbedarf an Kalorien gesteigert. Ein Mensch verbraucht ca. 3000-3350 kj/Std. (700-800 kcal/Std.). Wenn der Body-Mass-Index größer als 30 ist, dann sollte man aufgrund der hohen Gelenkbelastung zunächst nicht joggen.

Jogging

Jogging

Wenn man das Jogging beginnt, muss der Körper sich natürlich erst an die neue Situation gewöhnen. Dabei treten ähnliche Belastungen wie beim Laufen als Sportdisziplin auf. Besonders Sehnen, Bänder und Gelenke können aufgrund von Überbelastungen Schaden nehmen. Deshalb sollte man immer zuerst mit kleinen Runden anfangen und sich von Woche zu Woche steigern.