Joggen

Joggen

Für das Joggen werden Laufschuhe meist als Grundausstattung bezeichnet. Es wird eine individuelle Beratung empfohlen, da außer der Schuhgröße noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Das sind zum Beispiel die Gelenkstützung und die Dämpfungsqualität. Um diese Daten zu ermitteln bieten viele Fachgeschäfte eine kameragestützte Analyse auf dem Laufband an.

Joggen

Joggen

Unter Wissenschaftlern sind die beliebten Laufschuhe allerdings sehr umstritten. Es sei besser für die Gelenke, wenn man barfuß ohne Schuhe jogge. Auf dieses Ergebnis kamen zwei unabhängige Forschungsstudien. Denn beim Joggen mit Schuhen kommt meistens zuerst die Ferse auf dem Boden auf und das belastet die Gelenke und das Knie mit dem Dreifachen des Körpergewichts. Ohne Schuhe kommt meist jedoch der Ballen oder der Mittelfuß zuerst auf. Dadurch wird der Stoß sehr stark abgefedert und schont somit die Gelenke. Heutzutage gibt es die sogenannten Barfuß-Laufschuhe bzw. die minimalistischen Laufschuhe, die fast komplett auf Dämpfung und stützende Elemente verzichten. Um zu verhindern, dass der Körper in ein Sauerstoffdefizit gerät, werden oft Pulsuhren eingesetzt. Diese helfen dabei, die Belastung richtig einzuschätzen und sogar zu verhindern.

Das Joggen ist eine Form des Ausdauertrainings. Es soll nicht nur die körperliche, sondern auch die physische Leistungsfähigkeit des Körpers steigern. Auch das Herz-Kreislauf-System wird dadurch gestärkt und die Knochendichte positiv beeinflusst. Für übergewichtige Menschen ist dieser Sport jedoch eher ungeeignet. Es kann zu einer negativen Energiebilanz beitragen. Hierbei sollte man nur als Unterstützung zu einer Diät joggen gehen, da der Leistungsumsatz gesteigert wird. Durch das Jogging werden die Fitness und der Tagesbedarf an Kalorien gesteigert. Ein Mensch verbraucht ca. 3000-3350 kj/Std. (700-800 kcal/Std.). Wenn der Body-Mass-Index größer als 30 ist, dann sollte man aufgrund der hohen Gelenkbelastung zunächst nicht joggen.

Jogging

Jogging

Wenn man das Jogging beginnt, muss der Körper sich natürlich erst an die neue Situation gewöhnen. Dabei treten ähnliche Belastungen wie beim Laufen als Sportdisziplin auf. Besonders Sehnen, Bänder und Gelenke können aufgrund von Überbelastungen Schaden nehmen. Deshalb sollte man immer zuerst mit kleinen Runden anfangen und sich von Woche zu Woche steigern.