Vaude Campo Grande – Test

Vaude Campo Grande
Das getestete Vaude Campo Grande Zelt

Vaude Campo Grande

Am 17.Mai fuhren wir zum 24h Rennen. Natürlich braucht man dazu ein Zelt. Und wenn man dann noch das Wetter in der Eifel mit bedenkt, sollte man sogar ein sehr gutes und Wasserdichtes Zelt kaufen. Wir haben das Vaude Campo Grande Zelt mit auf die Reise genommen und auf Herz und nieren getestet.

Camping-Zeltaufbau:
Am 17. Mai in der früh um halb 10 kamen wir an unserem Campingplatz an. Wir hatten bis dahin noch keine Ahnung wie groß das Zelt wirklich sein wird. Wir hatten uns einen perfekten Platz direkt hinter der Leitplanke ausgesucht. Vor dem Aufbauen verteilten wir die ganzen Teile übersichtlich auf dem Rasen und fingen dann an die große Zeltbodenunterlage auszubreiten und mit den Heringen zu befestigen. Anschließend kam das Außenzelt. Die langen Stangen wurden durchgeschoben sodass sich nun das Zelt erhob. Die Stangen wurden wiederrum mit Heringen im Boden verankert. Jetzt trugen wir das Innenzelt rein und befestigten dies an dem Außenzelt, anschließend mit den Heringen auch noch am Boden. Das Zelt war fertig aufgebaut.

Der 1. Abend

Am ersten Abend im Zelt zu schlafen ist natürlich immer was besonderes. Das Zelt war nicht zu heiß und nicht zu kalt. Von dem feuchten Rasen unter uns spürte man auch nichts.

Das schlechte Wetter am Nürburgring
Das schlechte Wetter am Nürburgring

2.Tag

Am zweiten Tag fing es ab Mittags an zu regnen. Dies war ein sehr spannender Moment für uns. Wir liefen von der Strecke zu unserem Zelt und überprüften jede einzelne Ritze auf Wasserspuren. Aber da war nichts! Das zelt hielt also dicht!
Der Regen gab uns eine 2-stündige Pause und legte dann am Abend wieder voll los.
Das Zelt wurde nochmals gründlichst untersucht. Aber erneut kam nirgends auch nur ein Tropfen durch. Die Zeltbodenmatte machte auch ihren Dienst und hielt unseren Zeltboden trocken und warm. Das Einschlafen war somit kein Problem.

3. Tag

Der Samstag ist beim 24h Rennen an der Nordschleife immer der beutentste Tag. Um 16 Uhr startet das komplette Feld in das 24h Rennen und fährt wie der Name schon sagt, 24-Stunden durch. Zu diesem Anlass haben auch wir uns auf den Weg an die Strecke gemacht. Die Sonne knallte herunter. Einfach ein super Wetter. Kurz nach dem Start wurde einem Zelttester von uns die Kamera gestohlen. Die Stimmung war somit vorbei.
Wir gingen wieder zum Zelt. Im laufe des Tages regnete es immer wieder einmal leicht.
Das Zelt hatte unseren Test eigentlich jetzt schon bestanden. Es hielt Wind, Regen, Nasse Böden und Sonne ohne Probleme stand. Auch an diesem Abend blieb der Zeltboden trocken und wir konnten ohne Probleme schlafen.

4. Tag – Zelt abbauen

Am vierten und letzten Tag des 24h Rennens haben wir Nachmittags um 15 Uhr mit dem Zeltabbau angefangen. Dies haben wir einfach genauso abgebaut wie wir es aufgebaut hatten. Die Heringen vom Innenzelt und vom Außenzelt lösen. Anschließend die Heringe vom Außenzelt entfernen und die Stangen aus den Bögen herausziehen.
Das Außenzelt und das Innenzelt wurden zusammengerollt. Dies ging im Detail sehr schnell und ließ sich sehr eng zusammenrollen. Nun noch die Zeltbodenunterlage zusammenfalten und in den Beutel. Und fertig waren wir.
Nun noch im Auto verstaut und ab nach Hause in die rollsport.de Zentrale.

Gesamtergebnis:
Das Zelt war zu jeder Zeit trocken und wasserdicht, aber dennoch sehr Atmungsaktiv.
Kein Wind konnte dem Zelt etwas anhaben! Es stand wie eine eins!
Die Zeltbodenunterlage machte Ihren Dienst und hielt den Zeltboden und somit unsere Rücken trocken. Sonneneinstrahlung machte dem Zelt auch nichts aus. Kein ausbleichen der Frabe oder ähnliches. Es gab auch dank der guten Durchlüftung des Zeltes keinen Smog, also stehende Luft im inneren des Zeltes.
Das Zelt ist absolut weiterzuempfehlen und ist sein Geld wirklich wert!

Wir hoffen wir konnten Ihnen weiterhelfen und wünsche Ihnen bei Ihrem nächsten Campingurlaub viel Spaß!

Ihr rollsport.de-Team